Esperanto

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Es gibt einen Unterschied zwischen Weltsprachen und internationalen Sprachen. Der ist wichtig. Englisch ist Weltsprache und scheint internationale Sprache zu sein. Das letztere stimmt zwar in vielen Bereichen, ist aber eine unkontrolliert entstandene Lösung und funktioniert nur mäßig. Sie ist diskriminierend. Die bessere Lösung ist eine neutrale internationale Sprache, eine, die keinem Volk alleine gehört und eine, die deutlich leichter zu lernen ist als Englisch: #Esperanto.

Sprachen gibt es viele, aber Esperanto ist wirklich zum Staunen. Esperanto hat seine Vorbilder aus Nationalsprachen, fungiert aber seit über 125 Jahren als neutrale internationale Sprache. Sein Autor hatte humanistische Ansprüche an seine Mitmenschen und glaubte, mit Esperanto zumindest das Verständnis zwischen den Völkern mit unterschiedlichen Muttersprachen erleichtern zu können, indem er ihnen eine gemeinsame Sprache schenkte.

Das sprachliche Verständnis funktioniert zwischen Esperantosprechern, aber der humanistische Ansatz ist etwas aus dem Blickfeld geraten. Das möchte ich verbessern.

Esperanto ist keine geheime, oder Pidginsprache, sondern eine ganz normale und keine aufgezwungene. Die hauptsächlichen Unterschiede zu Nationalsprachen sind: Sie ist für die Kommunikation zwischen den Völkern gedacht, bei der alle die gleichen Vorteile genießen, will keine Muttersprache ersetzen und nimmt Rücksicht auf alle Kulturen. Bildhaft ist das auf einem englischen Comic (4,7 MB!) dargestellt - Du kannst dabei testen, wie gut Du Englisch kannst.

Fremdsprachen zu lernen ist negativ besetzt, weil man in der Schule nicht darum herum kam, wenn man mehr wollte als nur den Hauptschulabschluss. Wer kennt schon das Erlebnis, dass das Sprachelernen Spaß macht, wenn man sich mit unregelmäßigen Verben und grammatikalischem Geschlecht nicht abquälen muss? Diejenigen, die Esperanto lernten.

Ebenso wenig kann man sich vorstellen, wie unbelastet man eine Fremdsprache sprechen kann, wenn man nicht unsicher sein muss, ob man in der Sprache "es so sagt", wie Muttersprachler es üblicherweise formulieren. Esperanto ist so strukturiert, dass man relativ leicht eine muttersprachähnliche Sprachfähigkeit erlangen kann.

Bei Auslandsaufenthalten müssen für Befürworter des Englischen als internationale Sprache viele günstige Umstände zusammentreffen, ehe man Freunde kennenlernt. Für Esperantosprecher ist dies eher ein Phänomen, das normal ist. Sie haben Esperanto gelernt, eben weil sie Freunde im Ausland finden wollen. Natürlich wissen sie, dass man im Ausland andere Esperantosprecher zufällig nicht so leicht finden kann. Deshalb haben sie eine Infrastruktur geschaffen, die das Entstehen von Freundschaften erleichtert. Wenn Du Esperanto kannst, dann besuche maklerejo.de.

Letzte Bearbeitung: 09.12.2015, 18:43

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